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Aug
16

Wirtschaftsgeschichte Gestern und Heute

Moderne Wirtschaftsgeschichte ist eine Abfolge von Krisen und Spekulationsblasen. Ihren Ausgang nahmen und nehmen die Krisen zumeist dort, wo Handel stattfindet – an der Börse.

Wirtschaftsgeschichte Gestern und Heute

Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH

„Bereits im Jahr 1111 trafen sich in der toskanischen Stadt Lucca regelmäßig die Händler der Gegend. Im 14. Jahrhundert blühten dann die Handelsplätze in Pisa, Venedig, Florenz und Genua. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts hießen die Handelsplätze dann Börsen. Denkbar ist, dass sich der Name vom Treffpunkt italienischer Geldwechsler in Brügge ableitet, der sich nahe des Hauses der Familie van der Beurse befand. Auf dem Gebiet des heutigen Deutschland kennen wir eine Börse seit dem Jahr 1540. Am Augsburger Sitz des Handels- und Bankhauses der Fugger versammelten sich Waren- und Edelmetallhändler, um an diesem Schnittpunkt wichtiger Handelsrouten Geschäfte zu machen“, begrüßt Oliver Kirchner, Geschäftsführer der Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH die Teilnehmer aus Wirtschaft und mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen einer Seminarveranstaltung in Rostock / Warnemünde am 08.08.2013 informierte die Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH Verbraucher, Steuerzahler, Unternehmer und weitere Interessierte über Ziele mit der Umsetzung zu geeigneten Lösungsansätzen im Bereich der Unternehmensgliederung, -ausbau oder auch Unternehmensnachfolge mit den damit verbundenen Schwierigkeiten, die ein erfahrenes Krisenmanagement erforderlich machen.

Woran wird heute gedacht, wenn über die Finanzbranche gesprochen wird?

An die bekannte Metapher der Heuschreckenplage oder an skrupellose, geldgierige Egoisten? Dann kann vermutlich davon ausgegangen werden, dass jene Branche hier in den letzten Jahren enorm an Vertrauen eingebüßt hat. Die Frage nach Vertrauen, Verlässlichkeit und Achtsamkeit stellt sich Heute in den Vordergrund. Denn einerseits soll das Geld nicht sinnlos auf dem Sparbuch herumliegen, wo es dank einer in den kommenden Jahren vermutlich steigenden Inflation an Wert verliert und andererseits sollen Geschäfte einer ausufernden Finanzindustrie nicht auch noch mit ehrlichem Vermögen unterstützt werden. Diese Werte gelten im Heute wie auch in der Vergangenheit. Bankenpleiten infolge von Finanzmarktkrisen sind nichts Neues. Sie begleiten die Europäer seit Jahrhunderten. Das Bankhaus Fugger beispielsweise überstand als Hauptgeldgeber des Adelsgeschlechts der Habsburger zwei Staatsbankrotte der spanischen Krone. Den dritten im Jahre 1607 meisterten die Augsburger Bankherren nicht mehr. Mit Außenständen von mehr als 8 Millionen Dukaten gingen sie in die Pleite.

Warum kommt es immer wieder zu Krisen und Börsencrashs?

Hoffnung und Fehleinschätzung prägen die Börse. Die Anlegereuphorie steigt und die Kurse entfernen sich von den wahren Werten. Haben dann alle Begeisterten Aktien, sinkt die Nachfrage, die Stimmung kippt, die Kurse brechen ein und wollen alle die Gewinne sichern und verkaufen, das führt zur Krise bis hin zum Crash. Diese Mechanismen galten Früher und führen auch im Heute zu Finanzkrisen.

Weitere Zeitepochen tragen auch zum Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge bei, wie die Entwicklung des neuen Marktes im Barockzeitalter. Die Länder Spanien und Portugal galten als Hauptimporteure von Silber und Gold und waren zu jener Zeit mächtig. Durch Handel und Wandel reich wurden aber zunächst die liberalen Holländer. Sie ließen im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts den Börsenirrsinn erstmals richtig blühen. Ihr Spekulationsobjekt: Tulpenzwiebeln. Damals gab es die Massenware noch nicht, die Märkte waren überschaubar und Tulpenzwiebeln waren rar, besonders mehrfarbige Züchtungen galten als absolutes Muss, wer etwas auf sich hielt spekulierte mit. So wurden an den Terminbörsen die begehrten Zwiebeln des nächsten oder des übernächsten Frühjahrs gekauft, nur um diese Optionen kurz darauf mit riesigen Gewinnen weiterzuverkaufen. Heute würde man von einem „Hype“ sprechen. Damals siegte nach einer denkwürdigen Auktion in der Stadt Haarlem die Vernunft, der Preis fiel um 95 Prozent. Leider war halb Holland danach verarmt, denn für Spekulationsgeschäfte gab es auch damals keine Einlagensicherung.

Weitere Themenpunkte wurden diskutiert und die Zusammenhänge aus der Vergangenheit mit dem Heute verglichen und Erfahrungen untereinander ausgetauscht.

V.i.s.d.P.:

Oliver Kirchner
Geschäftsführer
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH mit Sitz in Magdeburg ist ein junges, innovatives Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf den Gebieten der Beratung der Unternehmensstruktur und Unternehmensgestaltung für mittelständische Unternehmen. Die Freebird schafft für persönliche Ziele die geeigneten Lösungsansätze zur Unternehmensgliederung, den Unternehmensausbau oder auch die Frage der Unternehmensnachfolge.
Das Unternehmen Freebird beschäftigt ausschließlich Wirtschafts- und Unternehmensberater, die neben ihrem theoretischen Fachwissen vor Allem über praktische Fähigkeiten und Erfahrungen für ein erfahrenes Krisenmanagement und Lösungen verfügen. Das Team der Freebird begleitet Unternehmen in der Umsetzung und schafft den erforderlichen Zugang zu Know How und praktischen Lösungen mit einem Maximum an Sicherheit und Seriosität zur Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenem und unverbindlichem Gesamtkonzeptes. Weitere Informationen unter: www.freebird-online.de

Kontakt:
Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH
Oliver Kirchner
Hegelstraße 34
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01805 – 333364
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