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Mrz
19

Karriere-Killer, Folge 4: Fehlendes Eigenmarketing oder „Mögen täten wir schon wollen“

Jeder redet vom Fachkräftemangel, wer qualifiziert ist, macht einfach Karriere. Neben den fachlichen Qualifikationen kommt es aber immer mehr auf das Eigenmarketing, die klare Positionierung und die „weichen“ Faktoren wie Sozialkompetenz und adäquates Kommunikationsverhalten an.

Wissenschaftlich fundierte Potentialanalysen und qualifiziertes Einzelcoaching helfen der Generation 50Plus und den „High Potentials“ aus der Karrierefalle. Dass mangelndes Eigenmarketing oder falsche Bescheidenheit manchmal fehl am Platze ist, wusste schon Karl Valentin, der es eingängig in die Worte fasste: „Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut“. Es beschreibt das Verhalten vieler Bewerber: Sie würden sich gerne auf hochkarätige Jobs bewerben, denken aber, dass ihre Qualifikation nicht reicht. Bei genauerem Hinsehen stellt sich meist heraus, dass sie in die Falle „geringes Selbstbewusstsein“ getappt sind. Gerade Hochschulabsolventen verlangen sich viel ab und denken dann, dass es für den Einstiegsjob bzw. Karrierestart immer noch nicht „reicht“. Da ist die Absolventin eines internationalen MBA-Studiums, nicht weniger als fünfsprachig, mit Studienaufenthalten in Asien, Russland und Amerika, mit vorhergehender Berufsausbildung, die sich fragt, ob denn ein Abschluss mit „gut“ nicht eigentlich „zu schlecht ist, denn es gibt bestimmt Leute, die besser sind als ich“. Nach der ersten Initiativbewerbung erhielt sie gleich ein Vorstellungsgespräch, war sich aber nicht sicher, was sie an Gehalt verlangen solle, denn „eigentlich habe ich ja noch nicht viel Berufserfahrung“. Ihre Berufsausbildung vergaß sie dabei ebenso wie die Tatsache, dass sie sich auf ein klassisches Einsteigerprogramm (Trainee) für Hochschulabsolventen beworben hat und daher niemand von ihr zehn Jahre Erfahrung forderte.

Hochschulabsolventen und High Potentials finden einen guten Markt, denn Absolventen werden in der globalisierten Jobwelt immer gefragter. Deutschland liegt nach einer Studie der OECD bei der Zahl der Akademiker an der Gesamtbevölkerung sehr weit hinten, die anvisierte Zahl, dass 30 Prozent der Bevölkerung ein abgeschlossenes Studium aufweisen sollten, liegt in weiter Ferne. Noch wichtiger ist das Karrierecoaching und die erfolgreiche Selbstvermarktung für eine weitere Gruppe, die zahlenmäßig stärker von Arbeitslosigkeit betroffen ist und von den Arbeitgebern allgemein als zu zurückhaltend wahrgenommen wird: die Jobsuchenden 50 Plus, die nach erfolgreichen Stationen und oft stetiger Karriereentwicklung plötzlich weg rationalisiert (auf Neudeutsch : Outplacement) und scheinbar nicht mehr gebraucht werden. Das kratzt am Selbstvertrauen und verhindert den schnellen Wiedereinstieg.

Bewerber Consult empfiehlt seinen erfahrenen Kunden in der Karriereberatung/Karrierecoaching zur Positionsbestimmung eine wissenschaftlich fundierte Potentialanalyse und eine bewusste Auseinandersetzung mit ihrer Berufsbiographie im Sinne einer Jobbilanz. Dazu gehört die Auflistung und oft erst das Erarbeiten erreichter Erfolge genauso wie die kritische Reflexion von Referenzen und der üblichen schriftlichen Dokumentation in Form von Arbeitszeugnissen. Hier zahlt sich ein Blick von außen aus, denn der Karriere-Coach nimmt im Einzelgespräch die Rolle des Sparringpartners wahr, gibt Impulse und Feedback und stärkt so die positive Eigenwahrnehmung. In der Regel findet nach unserer Coaching- Expertise die „Generation grey hair“ danach fast genauso schnell in die Erfolgsspur zurück wie ihre jüngeren Mitbewerber.

Gerade Absolventen schätzen zur Verbesserung des Selbstmarketing das Videotraining, denn die meisten „High Potentials“ haben wenig Probleme, Einladungen für Vorstellungsgespräche zu erhalten. Es geht vielmehr darum, die Erwartungen, die die einladende Firma aus den Bewerbungsunterlagen gewonnen hat, im Gespräch auch zu bestätigen. Ist sich also die fünfsprachige MBA-Absolventin nach dem individuellen Coaching klar darüber, was sie erreichen will, welche Ideen sie einbringen möchte, wie sie ihre Karriere starten will und welche (Soft-)Skills sie für die Firma gewinnbringend umsetzen kann, dann passen Eigenbild und Fremdbild zusammen und die Einstellungschancen
steigen.

Schließlich geht es für jeden Bewerber darum, den „richtigen Job“ zu finden, nur dann lässt sich daraus eine für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit entwickeln. Gerade bei Berufseinsteigern kommt dem ersten Job eine wichtige Funktion für die spätere Karriereentwicklung zu. Dessen sind sich viele Interessenten unseres Karrierecoachings auch bewusst, denn die „hard facts“ für die schriftliche Bewerbung sind dabei meist schnell abgehandelt, das erkennen Jobsuchende oft selbst sehr gut. Weniger klar ist ihnen ihr eigenes Profil und ihre individuelle Persönlichkeit, mit Stärken, Schwächen und einer klaren Zielvorstellung. Die Kandidaten bestätigen immer wieder, dass, je klarer sie ihre eigene Position vertreten konnten, je besser ist auch das Angebot und die langfristige Entwicklungsperspektive. Jeder qualifizierte Coachee kann herausfinden, was er erreichen möchte und auch lernen, sich zu trauen. Dann schlägt er die Dampfplauderer, die nur wirken wollen.

Der Karrierekiller greift Themen aus der Beratungspraxis von Bewerber Consult (www.bewerber-consult.de) auf. Häufig werden diese Themen/Fragestellungen übersehen oder von Betroffenen zu wenig berücksichtigt. Der Karrierekiller hat daher Ratgebercharakter.

Mehr: http://www.bewerber-consult.de/
Bewerber Consult hat sich spezialisiert auf die Bewerbungs- und Karriereberatung sowie das Karrierecoaching von Hochqualifizierten (Akademiker/innen) und Führungskräften. Außerdem berät das von Dr. Birgit Zimmer-Wagner und Wolfgang Wagner, M.A. als GbR geführte Beratungsunternehmen Abiturienten bei der Studien- und Berufswahl. In mehr als 10 Jahren Marktpräsenz haben bereits viele hundert Kandidaten von der Erfahrung und Expertise von Bewerber Consult profitiert.

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