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Aug
20

Führungsstil war gestern – Zukunft braucht Persönlichkeit!

Die alten Führungsmodelle haben ausgedient, sie erzeugen Blockaden und verhindern die Kreativität, die für adäquate Lösungen erforderlich ist und die dazugehörigen alten Trainings und Coachings auch. Welche Fähigkeiten brauchen also Mitarbeiter und wie sollten sie geführt werden, um diese zu erwerben?

Welche Fähigkeiten brauchen also Mitarbeiter und wie sollten sie geführt werden, um diese zu erwerben?

Genau das haben Hajo Bentzien und Armin Marks die Menschbeweger von WeltGrund AG Change-Consulting untersucht und sind aus Ihrer Erfahrung zu folgenden Feststellungen und Ergebnissen gekommen:

Geschäftsprozesse, Produktionsprozesse, Normen, Vorschriften, Gesetze,
Problemstellungen und deren Lösungen – alles das ist komplexer und vielschichtiger geworden und mit der Digitalisierung aller Geschäfts-, Produktions- und Lebensbereiche wird diese Komplexität weiter zunehmen.

Über den Tellerrand hinaus schauen, in Zusammenhängen und in Systemen denken, Verantwortung übernehmen, selbstständig Lösungen entwickeln und vor allem kommunizieren können, sich auf sein “ Bauchgefühl“ verlassen, ein echtes Teamverhalten jenseits von Konkurrenz – das müssen Mitarbeiter in Zukunft können.
Wie aber kann man solche Mitarbeiter entwickeln?
Weder der Kommunikations-Stil und die Kultur, die derzeit in vielen Unternehmen herrschen wie z. B.: Hierarchiedenken, strikte rein quantitative Zielvorgaben, Informationsmangel, reines Zahlendenken, Druck und Stress noch die kontraproduktive Art von Zusammenarbeit und Kommunikation können der Nährboden für die Entwicklung der benötigten Fähigkeiten sein und schon gar nicht der Computer, als der unbestreitbare Faktenvergleicher.
Welcher Führungsstil kann das leisten?
Die provokante These der Menschbeweger ist: Vergessen Sie Führungsstile.
Führung ist in erster Linie Beziehung und Kommunikation jenseits aller Techniken und Methoden. Es geht darum, die Mitarbeiter wertzuschätzen, Vertrauen in sie zu setzen, dass sie entwicklungsfähig sind, dass sie „es schaffen“, Aufgaben, Anforderungen und Probleme zu lösen und sie anleiten diese zu erfüllen.

Entscheidend ist die eigene innere Haltung und die Einstellung der Führungskraft, die nämlich nimmt der Mitarbeiter wahr. Energie, Stimmung, Ausstrahlung.
Was es braucht, sind Führungskräfte, die beziehungsfähig und -mächtig sind, Führungskräfte die vor allem kommunizieren können, die Kommunikation wirklich beherrschen und nicht nur als Mittel zum vordergründigen Zweck benutzen. Menschenkenntnis, Sensibilität, Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsfähigkeit Empathie, Vertrauen in Energie und Bauchgefühl sind die Tugenden die gebraucht werden.
Voraussetzung dazu ist die adäquate Unternehmenskultur, die solchen „Führungsstil“ fördert. Deshalb ist es auch unbedingt erforderlich, einen Change- Prozess zu starten, der eine entsprechende Kultur in den Unternehmen installiert, die solche Führungskräfte fördert.
Aarbergen den 19.8.2015

Change-Consulting und Change-Invest

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weltgrund
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