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Aug
24

Das neue Zeitalter: Algen im Zukunftsvisier

Neue Wege durch technischen Fortschritt und Entwicklung zur industriellen Algenproduktion am Investitionsstandort Bassum /Cloppenburg

Das neue Zeitalter: Algen im Zukunftsvisier

Reinalgen aus der industriellen Produktion Bassum, Niedersachsen

Blühende Landschaften: Wir müssen keine Bäume mehr fällen, glückliche Hühner legen größere Eier dank Algenkraftfutter, Autos und elektrische Geräte laufen mit photobiologischem Wasserstoff. Und der Treibhauseffekt reduziert sich ganz automatisch, weil die Algen Kohlendioxid binden. Unerreichbar denken Sie? Bleiben wir von diesem Luftschloss weit entfernt? Nein, diese Visionen stehen vor der Tür und bitten um Einlass! Im Rahmen von Informationsveranstaltungen informiert Geschäftsführer Wolfgang Seliger (Energiestrategen GmbH) über die aktuelle Entwicklung an den Investitionsstandorten Bassum und Essen/ Cloppenburg in Niedersachsen. Hier entstehen die bislang größten Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise, die Mikroalgen im System der geschossenen Schlauch-Inkubatoren produzieren und ernten.

Ideale Standorte für Algen-Gewächshäuser

Wolfgang Seliger Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft Energiestrategen GmbH: „Der Markt für die Produktion von Algen ist in voller Entwicklung, ein Wettlauf zur günstigsten Produktionsweise ist entfacht. Mikroalgen benötigen Licht, Wärme, Wasser und Kohlendioxid, dass sich besonders förderlich für ein schnelleres Wachstum auswirkt. Wie alle Pflanzen nehmen auch die Mikroalgen CO2 über die so genannte Photosynthese auf. Durch Forschung und Entwicklung verbreitet sich das Bewusstsein, dass Algen wirklich mehr können als im Wasser zu dümpeln und Photosynthese zu betreiben. Das unausgeschöpfte Potenzial ist offensichtlich. Ob in der Nahrungsmittelproduktion, in der pharmazeutischen Industrie oder als vielseitiger Rohstoff für zahlreiche andere Produkte – erforscht ist noch längst nicht alles.“

Deutschland als Vorreiter in Sachen Blauer Biotechnologie?

In den letzten Jahren ist die Mikroalgen-Biotechnologie weltweitzunehmend in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Interesses gerückt. Die Phykokolloide wie Alginate, Agar und Carrageen verlieren dabei allerdings zusehends an Bedeutung, zumal sich damit in Europa kein Geld verdienen lässt. Bis jetzt waren die Voraussetzungen nicht gegeben und die Algen wuchsen in unseren Breiten nur langsam und verursachten zu hohe Produktionskosten. Etabliert hat sich inzwischen eine kommerzielle Makroalgenfarm in der Ostsee. Der Betreiber setzt auf Klasse statt Masse. Durch die Veredelung der Algen eignen sie sich besonders für die Kosmetikindustrie zur Herstellung von Kosmetikprodukten. Aber auch durch die wachsende Nachfrage nach ökologischen Produkten, lokal produziert statt ressourcenverschwendend importiert, soll sich die teure Algenfarm auszahlen.

Die vielversprechendere Blaue Biotechnologie steckte hierzulande bislang noch in den Kinderschuhen. Eine handvoll Firmen mit Photobioreaktoren für die industrielle Mikroalgenproduktion gibt es bereits und Europa hat sich mit diesen Anlagen tatsächlich weltweit auf den ersten Platz vor Japan und den USA geschoben. Die Produktpalette der Algenbändiger lässt jedoch noch zu wünschen übrig. Entscheidend für die wirtschaftliche Verwertung ist die kostengünstige Massenproduktion. Die verwendeten Bioreaktoren sind feinstes Hightech und deshalb noch zu kostspielig in Investition und Unterhalt, als dass man mit den darin produzierten kleinen Kraftprotzen bereits das große Geld machen konnte.

Algenstandort Cloppenburg mit Lösungspotential

Am Investitionsstandort im Kreis Cloppenburg entsteht eine optimale Synergie zwischen dem kostengünstigen Erwerb eines zur Produktion notwendigen Rohstoffes und dem ökologischen Nutzen der CO2-Bindung. Das von der Agrarwirtschaft geprägte Oldenburger Münsterland ist gespickt mit Biogasanlagen und damit liegt nahe, dass die Gewächshäuser für den Algenanbau deren Nähe suchen und zur kostengünstigen Algenproduktion beitragen. Für das Bassumer Projekt spricht deutlich: Das Verfahren ist für den industriellen Einsatz wirtschaftlich, denn auf der Einnahmeseite könnten neben Gewinnen aus dem Handel mit CO2- Zertifikaten auch der Verkauf von Biogas und Biodiesel stehen. Wer in Algen investiert, darf auf Gewinne hoffen, da die Nachfrage nach dem Naturprodukt die Produktionsmenge übersteigen wird.“

V.i.S.d.P.:

Wolfgang Seliger
Geschäftsführer / Managing Director

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht für Unabhängigkeit, bündelt Aktivitäten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europäischen Ausland und unterstützt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiemärkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de

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